Im Wind

Tag für Tag nervt mich das Gesicht,
lächelnder Hass grinsender Hinterhalt,
der sich tief in die Seele krallt.
Hilflos wie ein kleines Kind
fliehe ich mit mir
in den Wind.

Refrain:
Ich nehme den Wind in meine Hände,
segle hinaus auf das Meer,
möchte über Wellen fliegen ohne Ende,
hier nur hier, ich und er,
keiner fragt, wer ist wer.

Durch die schrille Konsummeile
eine nervöse Menschenmenge drängt,
ich bin in Angst, dass sie mich nieder rennt.
Treibe hilflos wie ein verlorenes Kind,
ich muss da raus mit mir,
raus in den Wind.

Ich nehme den Wind in meine Hände,
segle hinaus auf das Meer,
möchte über Wellen fliegen ohne Ende,
hier nur hier, ich und er,
keiner fragt, wer ist wer.

Fällt der Wind über mich her,
höre ich die Möwen schreien,
jagt der Wind mich über das Meer
will ich mich von meiner Angst befreien
hier nur hier, ich und er
und ich werde fragen, wer ist wer
und werde noch fragen,
wer ist wer.


Image by VariousPhotography via Pixabay, https://pixabay.com/photos/sea-sailboat-water-sail-ocean-3301733/, aufgerufen am 23.08.2025.