Sich besinnen, das Gewesene soll wieder sein.

Den Satz des Tages habe ich mir zugemutet. Nun steht er vor der Tür und drängelt.
Ich bin lustlos, er soll ungeschrieben bleiben. Ich schiebe den Satz auf später. Er will nicht warten. Brauche ich den Satz oder er mich? Es ist dein Tagessatz. Schreibe, Schreibe!
Gibt es sonst nichts zu tun, frage ich? Die Wörter wispern: Habe den Mut.

Leise, unbestimmt. Er drängelt in meinen Gehirn, er möchte gern ein richtiger Satz sein. Ich lasse ihn zappeln. Es wird ein ungewisser Satz. Die Wörter bleiben.

Sie suchen einen Platz, lümmeln sich bequem zu dem Tagessatz an meinem Zeitfenster.

10.August 2021

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