Halbe Gedanken

Wie oft hat man einen Gedanken nicht zu Ende gedacht. Ja warum eigentlich nicht? Einen Bruch, einen Gedankenbruch habe ich schon ungezählte Male erlebt. Es ist nicht weiter schlimm. Tut ja auch nicht weh.
Was aber noch ein Problem wäre, es fällt mir gerade so ein, ist ein Gedanke männlich, neutral oder auch richtig weiblich, dann wäre es eine Gedankin. Viele weibliche Gedanken wären somit Gedankinnen. Sie führen ein ganz anderes Leben als ihre männlichen Kollegen, die schlichten Gedanken. Eine Gedankin lenkt schon in der Ausführung ab. Eine Gedankin ist nicht nur ausführlicher, sondern auch verführerischer, runder. Da haben männliche Schlichtheiten keine Chance.
Ach so, ich war ja beim Gedankenbruch. Halber Gedanke. Er könnte auch öfter brechen. Die Länge eines Gedanken oder einer Gedankin ist noch gar nicht bestimmt worden. Wir brauchen ein Gedankeneichamt. Es müsste das Gedankeneichmaß festgelegt werden. Misst man die Länge in Zeit oder in Zentimeter? Braucht man Stoppuhr oder Lineal, oder gar eine Gedankenspule zum auf und abwickeln. Also keine abge - oder unterbrochene, wo war ich noch...
War ich das? So ein Spinner dieser Ich.
KI-Bild „Halbe Gedanken“, chatGPT, OpenAI, erstellt am 22.08.2025